Graffiti im Wald - ganz legal

Mit grünen Spraydosen bewaffnet gingen 13 Kinder und Jugendliche im Februar in den Wald am Langenzenner Reuthgraben, um Bäume – ganz legal – zu besprühen.

Foerster Filmer beim Bäume markieren im Reuthgraben

Graffiti im Wald

21.02.2017

Wellenlinien, Dreiecke mit oder ohne Punkt – professionell legten die Kinder Hand an, um die verwitterten Zeichen nachzumalen, aber auch neue anzubringen – und hatten dabei Riesenspaß!

„Könnte der BN helfen, Bäume nach zu markieren?“ – lautete die Frage von Förster Raymund Filmer vor einiger Zeit. Als Kindergruppenaktion war das eine tolle Sache, denn nun wissen wir nicht nur, was o.g. Zeichen bedeuten – sondern „nebenbei“ schärfte Raymund unser Blick für die kleinen Dinge im Wald, die oft übersehen werden: dass man angeknabberten Baum-Sprösslingen ansehen kann – ob Hase oder Reh - WER diese angefressen hat war mir neu. Wir bewunderten auch das feine Netz des Hallimasch in einem umgestürzten Baum – und nun wissen auch, welche Ahornart rote und welche grüne Knospen hat.

Danke, Raymund,  für diesen spannenden Waldgang!!

Falls ihr also mal eine „grüne Welle“ am Baum seht: schaut nach oben- da sind bestimmt einige Spechthöhlen zu sehen. Das grüne Dreieck steht für alte erhaltenswerte Bäume und gibt es noch einen Punkt im Dreieck heißt das: dies ist ein alter Baum mit mindestens 1m Durchmesser in Brusthöhe! Diese nennt man dann auch „Methusalem“.