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Keine Notfallzulassung für 2022 von mit "Neonics" behandeltem Zuckerrübensaatgut

Das Bündnis für Neonic-freie Landwirtschaft zeigt sich hocherfreut, dass der Antrag auf Notfallzulassung für das Jahr 2022 abgelehnt wurde

17.11.2021

Gift schwemmt aus

Das Aktionsbündnis, bestehend aus Imker*innen und Naturschützer*innen, konnte mit Wasser- und Bodenproben nachweisen, dass die nur per Notfallzulassung mit Neonikotinoiden gebeizten und gesäten Zuckerrüben die Artenvielfalt, den Boden und unsere Gewässer belasten und das Gift nicht nur auf den gemeldeten Feldern bleibt, sondern auch abgeschwemmt wird und auch die Auflagen, dass z. B. keine Pflanzen auf und um die Felder blühen dürfen, in der Praxis oft nicht eingehalten werden. Das Bündnis hatte die Ergebnisse aus dem Labor an die zuständigen Ämter geschickt und per Anwaltsschreiben die Herausgabe der Probenergebnisse der Ämter gefordert, bislang aber noch nichts erhalten.

Matthias Rühl, Bienenhalter aus dem Raum Uffenheim, zitiert aus dem Antwortschreiben des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit an das Aktionsbündnis vom 15.11.2021: "In diesem Jahr lehnte das BVL eine Notfallzulassung für die Saatgutbehandlung von Zuckerrüben mit dem neonikotinoiden Wirkstoff Thiamethoxam für das Jahr 2022 ab, da die Voraussetzungen des Artikels 53 der EU-Pflanzenschutzmittelverordnung Nr. 1107/2009 nicht erfüllt sind." Außerdem merkt er an: „Die Rückmeldungen aus der Bevölkerung über das „Aus für Neonics“ sind ausnahmslos positiv. Die Menschen sind nicht mehr bereit, den Einsatz von derart gefährlichen Pestiziden hinzunehmen.“  

Zur Pressemitteilung...

Die bisherigen Pressemitteilungen und Bilder von Aktionen des Bündnisses sowie Hintergrundinformationen finden Sie hier:
https://ansbach.bund-naturschutz.de/aktuelles/artikel/einsatz-von-verbotenem-neonicotinoid-im-landkreis-ansbach