Klingenmoos

Zwischen Oberweihersbuch und Unterasbach gelegenes wertvolles Heckenbiotop, ca. 0,2 ha, entlang eines Wassergrabens. Im Frühjahr 1993 wurde auf dem von der Stadt gepachteten Grundstück mit den Pflanzungen begonnen. Mittlerweile hat sich die einst kahle Wiese zu einem Refugium für Vögel, Feldhasen und andere Wildtiere entwickelt. Bei feuchtem Frühjahr haben auch die Kaulquappen der Grasfrösche im Tümpel eine Überlebenschance. Kröten wurden ebenfalls gesichtet. In der weitgehend ausgeräumten Feldflur ist die Hecke eine kleine Insel "Wildnis", die die Landschaft weniger monoton macht.

Die Pflege erfolgt durch selektiven Rückschnitt der Hecke im Winter, da manche sehr wuchsstarke Büsche  andere zu überwuchern drohen. Auch die Kopfweiden müssen jährlich geschnitten und die angebrachten Nistkästen gereinigt werden. Gelegentlich müssen der Graben und Tümpel (von Hand!) behutsam von Schlamm und Verlandung befreit werden. Ohne diese Pflege würden Graben und Tümpel verlanden und die Hecke zu einem Hain auswachsen. Für die Pflege dieses Biotops gibt es keine Fördermittel.


Anfang 2015 wurde ein Teil der Hecke "auf den Stock gesetzt" (d.h. knapp über dem Boden abgeschniten), um erneut und dicht von unten nachzuwachsen - was mittlerweile trotz der trockenen Sommer auch geschehen ist.

Eine kleine "Insel Wildnis" inmitter einer intensiv genutzten Agrarlandschaft
Anfang 2015 wurde ein Teil der Hecke "auf den Stock gesetzt", damit die Sträucher wieder stark und dicht austreiben und so als Versteck für die Tierwelt dienen können.

Schmetterlingswiese

Eine Wiese von ca. 0,35 ha am Haselgraben bei Neuwerk, vor dem Gelände des Freilandaquariums und Terrariums der Naturhistorischen Gesellschaft.

Aus einer ehemals artenarmen Futterwiese wurde durch ständiges "Ausmagern" (Mähen und Abtransport des Mähguts) Lebensraum für die unterschiedlichsten Insekten geschaffen. Zahlreiche Wildkräuter können sich hier entwickeln. Vor allem im Frühsommer, zur Blütezeit der Wiesenblumen, ist die Fläche auch eine Augenweide für Spaziergänger.

Die Pflege erfolgt durch spätes Mähen (ab Anfang Juli sowie nochmals im Herbst). Außerdem verbleiben stets auch einige "Inseln" mit hohem Gras und den Kräutern, so dass deren Samen ausreifen und sich weiter verbreiten kann. In den abgetrockneten Stengel können Insekten überwintern.

Auch die Kindergruppe nutzt diese Wiese als Spiel- und Lernort.

Das Heu wartet auf den Abtransport. Das Mähen und die Verwertung des Mähgutes übernimmt ein Landwirt
Viele Wildkräuter, wie z.B. Dost, Schafgarbe und Labkraut, sind zu finden. In der Grasinsel bleiben sie bis zum nächsten Frühjahr stehen