Zur Startseite

mobiles Umwelterlebniszentrum

50-Jahr-Feier des Landkreises Fürth am Wolfgangshof

Der Biber - ein Hingucker

Der präparierte Biber am BN-Stand wirkte wie ein magischer Anziehungspunkt. Kinder und Erwachsene staunten:"Ist der groß!" und "So weich habe ich mir das Fell nicht vorgestellt". Obwohl Biber auch im Landkreis Fürth, an Bibert und Zenn, aber auch an Kanälen und Weihern, inzwischen weit verbreitet sind, kommt eine unmittelbare Begegnung mit dem Tier doch eher selten zustande. Ganz zu schweigen von einem derart nahen Kontakt. Bei einem Biberquiz erfuhren die Gäste, dass Biber keinen Fisch fressen und dass Biberdämme eine große Bedeutung für die Artenvielfalt und den Wasserrückhalt in der Fläche haben. Mehr zu Bibern.

Material ausleihbar

Fasziniert waren Kinder und Jugendliche von den toten Insekten und Spinnentieren, die unter dem Mikroskop betrachtet werden konnten. Wann hat man dazu sonst schon mal die Gelegenheit?
Mikroskope und Biber gehören unter anderem zum mobilen Umwelt-Erlebniszentrum des BN, bei dem das Material für eigene Führungen ausleihbar ist.

Bürgergarten und Blühflächen

Nebenbei standen Aktive des BUND Naturschutz Rede und Antwort zu den Aktionen der BN Kreis- und Ortsgruppen im Landkreis, zum Beispiel dem Bürgergarten Zirndorf, dem Blühflächenprojekt in Zusammenarbeit mit Bauernverband und Landkreis und den JBN Kinder- und Jugendgruppen. Wir haben uns über die vielen Interessierten gefreut und hoffen, sie bei der ein oder anderen Aktion wiederzusehen!

Fräulein Brehm und die Ausstellung "Die Großen Vier"

Ein wissenschaftlich fundierter Vortrag mit Theaterelementen animiert - so was gibt's nur bei Fräulein Brehm.

Am 11. Juli gab es vormittags für Schülerinnen und Schüler der Mittelschule einen Vortrag über den Wolf, am Abend durfte die Öffentlichkeit dem Vortrag über den Luchs lauschen. Dabei wurde dem Publikum die Lebensweise der Tiere auf eindrückliche Weise nahegebracht.
Dies konnte dann in der Ausstellung "Die Großen Vier", die momentan in der Mittelschule Langenzenn zu sehen ist, spielerisch vertieft werden.

Radtour zu Sandgebieten im nahegelegenen Fürther Stadtgebiet

Die Radtour Anfang Juni führte von Veitsbronn zu einigen interessanten Naturschutzflächen, z.B. in Kreppendorf und am Main-Donau-Kanal. Dieter Speer vom mittelfränkischen Landespflegeverband erklärte Einzelheiten und Hintergründe zu den Flächen und deren Flora und Fauna. Bei Stadeln besuchten wir die „Hempeläcker“, eines der schönsten Sandbiotope im Fürther Stadtgebiet. Dort konnten wir die typischen Bewohner der Sandrasen entdecken und beobachten: Sandgrasnelke und Bergsandglöckchen, blauflügelige Ödlandschrecke und Sandbienen. Ein kleines Stückchen weiter, am Wäsig, schauten wir uns eine eiszeitliche Sanddüne an. Auf dem Rückweg gab es noch Informationen zu Biber- und Fledermausflächen. Es war ein sehr interessanter und kurzweiliger Tag bei schönem Sonnenschein.