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Entwicklungen beim Radschnellweg - kurzer Überblick

9. Mai 2022

Was tut sich beim BUND Naturschutz, bei den Kommunen, beim staatlichen Bauamt? Nun, das ist kurz gesagt: Es rauchen die Köpfe. Überall wird nachgedacht, getüftelt und viel miteinander geredet. Es werden Informationen ausgetauscht, Ideen geboren und 1000 Fragen bearbeitet und zwar auf allen Seiten. Der Ton bei den Gesprächen ist offen und freundlich. Alle Beteiligten verdienen hier ein großes Lob.

Und wann kommt etwas dabei heraus? Gute Frage, denn es ist ja noch nicht mal klar, wer genau der Bauleitträger ist. Weil es in Bayern bisher noch keinen Radschnellweg gibt (wir sind Pilotprojekt!), weiß auch niemand genau, wer nun bauen wird. Am wahrscheinlichsten wird es der Freistaat sein – oder doch die Kommunen, dann aber keinen Radschnellweg, sondern einen Radweg?

Im Moment laufen Untersuchungen (Wasser, Altlasten, Umwelt, Artenschutz) auf der favorisierten Strecke. Wenn der Vorentwurf da ist und die Genehmigungsverfahren beginnen, das wird im Laufe des Jahres erwartet, dann wird’s konkret und die Planungen werden durch alle Diskussionsmühlen gedreht werden. Zurecht, denn es ist ein großes Projekt.

An alle, die mitreden möchten: Aufgemerkt und nachgedacht!! Es kann heute schon Vorarbeit erbracht werden, indem man die Entscheidungsträger in Kommunen, Kreisen und auf Landesebene – ja sogar das Bundesministerium wir mitentscheiden – informiert und beeinflusst. Gute alte Lobbyarbeit also. Und auf die Planungsdetails darf man gespannt sein.

Ulla Lippmann, Vorsitzende BN Ortsgruppe Oberasbach

 

Radschnellweg oder Natur?

Sagen Sie uns Ihre Meinung!

Nach einer Videokonferenz mit Landrat Matthias Dießl, dem Staatlichen Bauamt, Bürgermeisterin Birgit Huber, der BN Ortsgruppe Oberasbach und weiteren Beteiligten sind die Meinungen innerhalb unserer Ortsgruppe gespalten. Der geplante Radschnellweg (mit angedachtem, parallelen Fußweg und einer Gesamtbreite von ca. acht Metern) von Leichendorf nach Fürth-Süd soll auf der ehemaligen Bibertbahnstrecke realisiert werden.

Dort hat sich in den letzten 30 - 40 Jahren eine artenreiche Flora und Faune entwickelt, ein grünes Band, das vom Landkreis nach Nürnberg führt und erhaltenswert ist.

Auf der anderen Seite bietet die Trasse die Gelegenheit, eine schnelle Radwegverbindung nach Nürnberg zu schaffen, die,insbesondere im Hinblickauf die bis ca. 2025 fertiggestellte Endhaltestelle Gebersdorf der U3, zahlreiche Autofahrer aus dem Landkreis zum Umstieg auf das Fahrrad bewergen wird.

Welche Interessen wiegen nun schwerer? Sagt uns eure Meinung!!
Meinungsäußerungen bitte per Email oder Brief an die Geschäftsstelle in Cadolzburg

Ulla Lippmann

Oberasbach - die Stadt der Königskerzen

In Oberasbach wachsen, begünstigt durch den oft sandigen Boden bereits viele Königskerzen. Die Ortsgruppe möchte in Zusammenarbeit mit der Stadt Oberasbach erreichen, dass diese insektenfreundlichen, pfegeleichten und wunderschönen Pflanzen bei Bürgerinnen und Bürgern noch mehr in den Focus geraten.

Daher die große Bitte:

  1. Lassen Sie insektenfreundliche Königskerzen da wachsen, wo sie sich selbst ausgesät haben und geben Sie ihnen Zeit zur Vermehrung.
  2. Tragen Sie selbst zur Vermehrung bei, indem Sie die ausgefallenen Samen mitnehmen (kleine Menge genügt) und zum nächsten potentiellen Standort transportieren. Achtung die Pflanzen sind zweijährig (im ersten Jahr erscheint am Boden eine Blattrosette), da braucht es Geduld.
  3. Haben Sie Lust Samen zu sammeln und zu beschriften? Was nicht selbst verbraucht wird, kann bei Ulla Lippmann oder beim Milchhof Kleinlein in der BN-Box abgegeben werden. Danke!
  4. Informieren Sie sich und andere über die Attraktivität der Königskerze und weiterer Blühpflanzen für Insekten, z.B. im BN-Flyer „Der Wildgarten“.
  5. Kennen Sie auch die anderen bedeutenden Wildstauden, die bei uns gedeihen? Natternkopf, Flockenblume, Storchschnabel, Wegwarte, Johanniskraut, alle von sehr großem ökologischem Wert.

Weitere Infos zum Thema "Königskerzen" finden Sie im eigens zu diesem Thema neu gestalteten Flyer "Oberasbach - Stadt der Königskerzen". Gerne lesen, herunterladen und weiterempfehlen!!!

 

Wachsender Besucherdruck am Hainberg - BN und DBU fordern Rücksicht auf Bodenbrüter

Seit dem Frühjahr 2020 wächst der Besucherandrang im Naturschutzgebiet Hainberg. Im Zusammenhang mit den Beschränkungen im Rahmen der Coronapandemie zieht es die Menschen verstärkt in die Natur. Dies ist sehr verständlich. Allerdings beobachten wir mit Sorge, dass sich viele Besucher des sensiblen Naturschutzgebietes Hainberg nicht an die Betretungsregeln halten. Freilaufende Hunde und insbesondere unerlaubtes Betreten der geschützten Gebiete gefährden den Lebenraum der speziellen Tier- und Pflanzenwelt.

Die OG Oberasbach hat daher mit Schreiben vom 2.3.21 die DBU Naturerbe GmbH als zuständige Behörde um Unterstützung gebeten. Den Wortlaut des Schreibens finden Sie hier.

Die DBU hat nun am 4. Mai 2021 mit einer Pressemitteilung reagiert. Darin bestätigt sie noch einmal die herausragende Bedeutung der weitläufigen Magerrasen für den Bruterfolg der Heidelerche und anderer Vogelarten. Bei Störungen duch Menschen und ihre freilaufenden Hunde geben die sensiblen Vogelarten ihre Gelege auf, die Eier kühlen aus und die Brut ist erfolglos. Ulla Lippmann betont noch einmal die Befürchtung des BN, dass der Fortbestand der Heidelerche im Naturschutzgebiet Heinberg hierdurch massiv gefährdet ist.

Neben Ulla Lippmann kommt in der PM auch der zuständige Revierförster Jens-Eckhard Meyer vom Bundesforstbetrieb Reußenberg zu Wort. Die gesamte PM finden Sie hier.

Der BUND Naturschutz appelliert an alle Besucherinnen und Besucher des Naturschutzgebietes Hainberg, die in der Verordnung genannten Richtlinien zu beachten. Nur wenn sich alle daran halten, kann der berechtigte Wunsch nach Erholung in der freien Natur mit den Erfordernissen des Artenschutzes verbunden werden.

 

Helfer für die Biotoppflege gesucht!!!!

Seit vielen Jahren pflegen die Mitglieder der Ortsgruppe Oberasbach den naturbelassenen Obstgarten am Milbenweg. Es gibt dort wunderschöne alte Obstbäume, einen Bach, einen Weiher, Bienenstöcke und vieles mehr. Die Kindergruppe fühlt sich dort bei ihren zweiwöchigen Treffen sehr wohl!

Im Streuobstbiotop gibt es immer etwas zu tun. Zum Beispiel müssen die Obstbäume geschnitten, der Bach gereinigt und die Wiese gestriegelt und gemäht werden. Je nach Jahreszeit.

Wir würden uns sehr freuen, wenn sich naturinteressierte Mitglieder (oder solche, die es werden wollen) an der Pflege des wunderschönen Biotops beteiligen möchten. Ihr könnt nach einer Einweisung weitgehend selbständig in dieser wunderschönen Umgebung arbeiten (derzeit müssen dabei die wegen der Corona-Pandemie geltenden Beschränkungen eingehalten werden).

Wir freuen uns, wenn sich Interessent*innen bei uns melden.

Kontakt: Ulla Lippmann, Vorsitzende der BN-Ortsgruppe Oberasbach, Tel. 0911-6999366.

Arbeitstreffen

An jedem 2. Donnerstag im Monat (außerhalb der Schulferien), wenn nicht anders angegeben um 19.30 Uhr im Gasthof Kettler, Milbenweg, Oberasbach:


Montag, 11. April 2022, 19.30 Uhr im Gasthof "Zur Frischen Quelle", Oberasbach-Rehdorf

Donnerstag, 19. Mai 2022

Donnerstag, 9. Juni 2022

Donnerstag, 21. Juli 2022: Wir treffen uns um 19.30 Uhr vor dem Gasthof Kettler und gehen dann zur BN-Obstwiese am Mildbenweg in unmittelbarer Nähe

 

 

 

Vorstandschaft

1. Vorsitzende: Ulla Lippmann, Tel. 0911 / 6999366 (ab 20 Uhr)
2. Vorsitzende: Anne Rühl, Tel. 0911 / 691344

Kasse: Gudrun Stünzendörfer, Tel. 0911 / 693503

Kontakt: bn.oberasbach@gmail.com