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Wahlprüfsteine des BN Oberasbach zur Kommunalwahl am 8.3.2026 - Antworten der Stichwahlkandidaten um das Bürgermeisteramt

Oberasbach, 9. März 2026

Zusammenfassung der Antworten der beiden Bürgermeisterkandidaten Marco Haas, CSU und Thomas Diebenbusch, parteilos, unterstützt von Freien Wählern und BÜNDNIS 90/Die Grünen, die am 22. März in die Stichwahl gehen.

Wir bedanken uns ganz herzlich für die Beantwortung unserer „Wahlprüfsteine"

 

Personal

Werden Sie sich für den Erhalt der Stelle „Beauftragte für Nachhaltigkeit, Klimaschutz & Fairer Handel sowie Radverkehr“ in der Stadtverwaltung sowie des Quartiermanagements einsetzen?

Antwort Marco Haas, CSU

 Aufgrund der aktuellen Haushaltslage ist Oberasbach gehalten, alle Ausgaben – insbesondere freiwillige Leistungen – sorgfältig zu überprüfen. Nach der Bayerischen Gemeindeordnung haben Pflichtaufgaben dabei Vorrang. Die genannte Stelle zählt zu den freiwilligen Leistungen; ihre Weiterführung kann daher nur im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten sowie bei klarer rechtlicher oder nachweisbarer inhaltlicher Notwendigkeit erfolgen. Wir möchten ausdrücklich betonen, dass wir zu den Inhalten der Stelle vollumfänglich stehen, insbesondere weil wir u.a. die Stelle initiiert haben. 

Das Quartiersmanagement ist für uns unverzichtbar. Die dort geleistete Arbeit ist für den sozialen Zusammenhalt von großer Bedeutung und wird insbesondere durch hohes ehrenamtliches Engagement getragen.

Antwort Thomas Diebenbusch, parteilos, unterstützt von Freien Wählern und BÜNDNIS 90 / Die Grünen

Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Fairer Handel und die Umsetzung des Radverkehrskonzeptes sind für die weitere Entwicklung Oberasbachs unerlässlich. Oberasbach wird nur fit für die Zukunft, wenn sich jemand engagiert und leidenschaftlich für diese Aufgaben einsetzt, Initiativen ergreift, Maßnahmen koordiniert und gemeinsam mit den städtischen Akteuren umsetzt. Dazu ist die kontinuierliche Zusammenarbeit und Kommunikation innerhalb der Stadtverwaltung und mit Vereinen, Organisationen und übergeordneten Behörden wichtig.

Von daher unterstütze ich die Erfüllung dieser Aufgaben.

Die Arbeit von Frau Schwarz als Quartiersmanagerin leistet einen unermesslichen Beitrag zur Lebensqualität in Oberasbach, insbesondere für die Senioren unserer Stadt. Gleichzeitig gelingt es dem Quartiermanagement generationsübergreifend Jung und Alt zu vernetzen und damit die Gemeinschaft zu stärken. Es wirkt gegen Vereinsamung im Alter und bietet zahlreiche niederschwellige Angebote zur aktiven sozialen Teilhabe. Dieses Leuchtturmprojekt ist über die Grenzen Oberasbachs hinaus geschätzt und muss fortgesetzt werden.

 

ÖPNV

Werden Sie sich, insbesondere im Hinblick auf die für 2027 geplante Eröffnung des U-Bahnhofs Fürth Süd, für eine gute Anbindung aller Oberasbacher Ortsteile an das S-Bahn und U-Bahnnetz einsetzen?

Unterstützen Sie die Einrichtung einer Direktverbindung nach Fürth, spätestens mit Eröffnung des U-Bahnhofs Fürth-Süd?

Antwort Marco Haas, CSU

Eine gute Anbindung aller Ortsteile an das S- und U-Bahnnetz ist ein wichtiges Ziel. Die geplante Eröffnung des U-Bahnhofs Fürth Süd bietet neue Chancen, die wir konstruktiv begleiten wollen. Grundsätzlich setzen wir uns für einen bedarfsgerechten, wirtschaftlich sinnvollen und zuverlässigen ÖPNV ein. Eine Direktverbindung nach Fürth sehen wir grundsätzlich positiv, sofern sie dauerhaft tragfähig ist und einen echten Mehrwert bietet.

Antwort Thomas Diebenbusch, parteilos, unterstützt von Freien Wählern und BÜNDNIS 90 / Die Grünen

Zum Thema ÖPNV schließe ich mich den Ausführungen von Heike Barth (Bündnis 90/Die Grünen) und Felix Kißlinger (Freie Wähler) vollumfänglich an.

Antwort Felix Kißlinger, Freie Wähler
Ja, soweit dies machbar ist. Wichtig ist, im Falle von Umsteigeverbindungen, dass die Anschlüsse aufeinander abgestimmt sind. Das ist beim derzeitigen Planungsstand noch nicht der Fall. Generell gehört das Netz komplett überarbeitet. Dazu müssen die Verträge für die aktuell zwei Linienbündel zum selben Zeitraum enden.
Eine Direktverbindung nach Fürth ist mit der U-Bahn-Eröffnung in Planung. Sicher wäre ein längerer Bedienungszeitraum sehr wünschenswert. Seit Dezember hat sich immerhin die Anschlusssituation der Linie 154 am Bahnhof in Zirndorf von und nach Fürth schon verbessert

Antwort Heike Barth, Bündnis 90/Die Grünen
Wir haben mit dem Landratsamt zusammen erreicht, dass es eine Ringbuslinie mit der Eröffnung der U-Bahn-Station geben wird. Diese soll möglichst viele Ortsteile einbeziehen, die S-Bahn besser anbinden und auch die Anbindung an die U-Bahn über die Rothenburger Straße verbessern.
Eine Direktverbindung nach Fürth war ein wichtiges Ziel des Kreiswahlprogramms der Grünen Landkreis Fürth und wurde vom Kreis bereits ausgeschrieben.

 

Radverkehr

Wie stehen Sie zum Radschnellweg?

Unterstützen Sie die Umsetzung der im Radverkehrskonzept noch ausstehenden Maßnahmen?

Antwort Marco Haas, CSU

Der Radschnellweg wurde auf Initiative der CSU-Fraktion gemeinsam mit dem Landkreis und dem Landrat angestoßen. Wir befürworten dessen Umsetzung ausdrücklich. 

Entscheidend ist jedoch, dass Planung, Finanzierung und Unterhalt auf Kreisebene oder höher erfolgen. Eine Belastung des städtischen Haushalts lehnen wir ab. Zudem muss das Förderangebot des Freistaats Bayern weiter nachgeschärft werden. Die im Radverkehrskonzept noch ausstehenden Maßnahmen unterstützen wir grundsätzlich, jedoch unter Finanzierungsvorbehalt.

Antwort Thomas Diebenbusch, parteilos, unterstützt von Freien Wählern und BÜNDNIS 90 / Die Grünen

Radschnellweg
Beim Radschnellweg handelt es sich um ein überörtliches Projekt zur Mobilitätswende, das ich unterstütze. Die Planung, der Bau und vor allem der Unterhalt des Radschnellweges ist daher aus meiner Sicht durch den Freistaat zu leisten. Die Stadt Oberasbach ist dazu nicht in der Lage.

Radverkehrskonzept
Ein sicheres und durchgängiges Radwegenetz ist die Grundlage zur Förderung des Radverkehrs für alle Generationen. Das ist ein kontinuierlicher Prozess, der auf jeden Fall fortgesetzt werden muss. Aufgrund der aktuell fehlenden Finanzmittel müssen wir uns auf Maßnahmen fokussieren, die wenig kosten, aber dennoch die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer erhöhen.

 

Baumschutz

Welche Maßnahmen schlagen Sie vor, um in Oberasbach insbesondere größere und ältere, ökologisch wertvolle Bäume, sowohl auf städtischem als auch auf Privatgrund, dauerhaft zu schützen?

Werden Sie sich dafür einsetzen vermehrt Bäume in Oberasbach zu pflanzen, beispielsweise nach den vom Klimaschutzkreis vorgeschlagenen Standorten? 

Antwort Marco Haas, CSU

Der Schutz großer und ökologisch wertvoller Bäume ist uns wichtig. Die rechtlichen Möglichkeiten auf Privatgrund sind jedoch stark begrenzt. Wo rechtlich möglich, wurden einzelne Bäume – etwa im Bereich des Milchhofs – als Naturdenkmale geschützt. Auf städtischen Flächen befürworten wir konsequenten Baumschutz. Darüber hinaus unterstützen wir zusätzliche Baumpflanzungen. Bereits umgesetzt wurde ein Klimaschutzwäldchen zwischen Rehdorf und Anwanden, das von der CSU Oberasbach initiiert wurde. 

Antwort Thomas Diebenbusch, parteilos, unterstützt von Freien Wählern und BÜNDNIS 90 / Die Grünen

Der Erhalt von Bäumen ist wichtig für das Stadtklima und damit für die dauerhafte Lebensqualität in Oberasbach. Zum Schutz von besonders erhaltenswerten Bäumen müssen die Möglichkeiten genutzt werden, sie zum Naturdenkmal zu erklären.
Neupflanzungen unterstütze ich. Sofern die finanziellen Mittel dafür nicht vorhanden sind, sollten wir auch alternative Finanzierungsformen unterstützen (z.B. Baumpatenschaften). Das bestehende Zukunftswäldchen sollten wir stärker bewerben.

 

Gewerbegebiet

Wollen Sie Sie die Planung für das im Jahr 2005 per Bürgerentscheid abgelehnte Gewerbegebiet im Nordwesten von Oberasbach nun wieder aktivieren?

Antwort Marco Haas, CSU

Eine Neuauflage des Gewerbegebiets unterhalb der Keplerstraße lehnen wir ab. Wir halten landwirtschaftliche und naturnahe Nutzung dort für wichtiger. Zudem wären erhebliche Infrastrukturmaßnahmen notwendig, insbesondere umfangreiche Zu- und Abfahrtswege, die mit hohen Kosten und Eingriffen verbunden wären. 

Für ein neuauszuweisendes Gewerbegebiet sehen wir die Priorität am Kreisbauhof

Antwort Thomas Diebenbusch, parteilos, unterstützt von Freien Wählern und BÜNDNIS 90 / Die Grünen

Wie bereits lange bekannt, ist Oberasbach gehalten seine Einnahmen dauerhaft und regelmäßig zu erhöhen. Erhöhungen der Steuersätze können und dürfen nicht dauerhaft das Mittel der Wahl sein. Vielmehr ist die Generierung dauerhafter Einnahmen durch zusätzliches Gewerbe dazu ein Baustein.

Aus meiner Sicht bietet sich dazu das Areal am Landkreisbauhof an. Wir müssen unsere ganze Kraft darauf verwenden, die dort bestehenden Hindernisse zu überwinden und Lösungen zu finden, die dort mittelfristig zu einem florierenden Gewerbestandort führen können.

Darüber hinaus sollten wir uns kurzfristig auf bestehende Flächen konzentrieren, die innerhalb des Stadtgebiets nachbarschaftsverträglich für Gewerbebetriebe genutzt werden können.

 

Wasser

Werden Sie sich dafür einsetzen, dass Oberasbach z. B. durch den Einsatz von Rigolen (unterirdische Speicher und Versickerungsanlagen), Dachbegrünungen, Klimasteinen und Versickerungsmulden zur Schwammstadt wird.

Werden Sie sich dafür einsetzten, dass der Asbach/Kreuzbach den nach Wasserrahmenrichtlinie für Gewässer 3. Ordnung bis zum Jahr 2027 vorgeschriebenen „guten ökologischen Zustand“ durch entsprechende Maßnahmen erreicht.

Antwort Marco Haas, CSU

Ein Konzept zur Umwandlung des Rathausumfeldes in eine Schwammstadt wurde bereits geprüft, erwies sich jedoch aufgrund sehr hoher Kosten als nicht realisierbar. Auch Rigolen im Bereich des Parkplatzes an der neuen Asbachhalle wurden angedacht, sind jedoch aktuell aus finanziellen Gründen zurückgestellt. Das Thema wird zu gegebener Zeit erneut aufgegriffen. 

Antwort Thomas Diebenbusch, parteilos, unterstützt von Freien Wählern und BÜNDNIS 90 / Die Grünen

Auch hier stimme ich mit den Ausführungen von Heike Barth und Felix Kißlinger überein.

Antwort Felix Kißlinger, Freie Wähler
„Schwammstadt“: Der Punkt muss bei städtischen Baumaßnahmen mit betrachtet werden. Aktuell können wir hier für die Allgemeinheit allerdings keine Förderprogramme auflegen (freiwillige Leistung)
Wasserrahmenrichtlinie: Es sind weitere Renaturierungsmaßnahmen geplant, die nach Möglichkeit auch durchgeführt werden sollten. Dies werden wir unterstützen.

Antwort Heike Barth, Bündnis 90/ Die Grünen
Wir setzen uns für Schutzmaßnahmen gegen Starkregen ein ... Wir halten an der weiteren Umsetzung der Klimaanpassungsstrategie fest… Wir wollen Schwammstadt-Konzepte umsetzen. (Aus unserem Wahlprogramm)
Wir werden uns dafür einsetzen, dass die WRRL umgesetzt und geeignete Maßnahmen hierfür ergriffen werden.
Gemeinsam mit Naturschutzverbänden sowie unserer Landwirtschaft legen wir großen Wert auf die Erhaltung des Artenschutzes … (Aus unserem Wahlprogramm 2026)

 

Energie

Werden Sie sich für den weiteren Ausbau von PV-Anlagen auf kommunalen Dächern und die Schaffung von Energiespeichermöglichkeiten in Oberasbach einsetzen?

Werden Sie sich dafür einsetzen, dass Anbieter von Windkraftanlagen in den Dialog mit der Bevölkerung über die Errichtung einer WKA, treten können, insbesondere mit dem Ziel, dass eine solche Anlage im Rahmen einer Energiegenossenschaft mit Bürgerbeteiligung laufen soll?

Welches Konzept zur Nahwärmenutzung unterstützen Sie?

Antwort Marco Haas, CSU

Den Ausbau von PV-Anlagen auf kommunalen Dächern unterstützen wir als kontinuierlichen Prozess, aktuell jedoch unter Finanzierungsvorbehalt. Die wirtschaftliche Situation für Windkraftanlagen ist derzeit schwierig. Zudem entstehen Gewerbesteuereinnahmen erst nach etwa 15 Jahren. Sinnvoll ist Windkraft aus unserer Sicht nur auf städtischen Flächen und im Einklang mit der Regionalplanung. Zur Nahwärme: Bereits vor vier Jahren wurde von der CSU- Fraktion ein Antrag auf einen Energienutzungsplan gestellt, der sich noch in Umsetzung befindet. Im Rahmen der nachhaltigen Wärmeplanung regen wir an, Flusswasser-Wärmepumpen zu prüfen – etwa wie in Stein oder Mannheim – idealerweise interkommunal oder auf Landkreisebene.

Antwort Thomas Diebenbusch, parteilos, unterstützt von Freien Wählern und BÜNDNIS 90 / Die Grünen

Auch beim Themenfeld Energie stimme ich den Stellungnahmen von Felix Kißlinger und Heike Barth zu.

Insbesondere setze ich mich dafür ein, dass Anbieter von Windkraftanlagen in den Dialog mit der Bevölkerung über die Errichtung einer Windkraftanlage treten können. Damit ist noch keine Entscheidung über die Errichtung getroffen worden. Ich halte es für wichtig, den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu geben, sich über ein solches Projekt zu informieren.

Antwort Felix Kißlinger, Freie Wähler
Der eingeschlagene Kurs bezüglich der PV-Anlagen sollte bei Renovierungen und Neubauten fortgesetzt werden. Die Ansiedlung von Energiespeichern halten wir für sehr sinnvoll.
Eine Windkraftanlage kann nur mit Bürgerbeteiligung maximale Akzeptanz in der Bevölkerung erreichen. Wir sollten rechtzeitig die Gespräche suchen, bevor irgendein Vorhaben kommt, bei dem die Stadt dann kein Mitsprachrecht mehr hat.
Zunächst einmal muss zeitnah die kommunale Wärmeplanung erstellt werden. Welcher Weg dann hier der Beste ist, muss in diesem Verfahren ermittelt werden. Ob BHKWs, Geothermie oder andere Energieträger sinnvoll sind lässt sich pauschal nicht beantworten.

Antwort Heike Barth, Bündnis 90 / Die Grünen
Wir streben eine größtmögliche Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern an und fördern den Ausbau mit regenerativen Energien. Öffentliche Gebäude sollen wo immer möglich mit Photovoltaikanlagen ausgestattet werden, generell befürworten wir den Ausbau von PV-Anlagen. Wir setzen uns für die Schaffung von Energie-Speicherkapazitäten ein. (aus unserem Wahlprogramm)
Wir möchten Anbieter von Windkraftanlagen unterstützen. Dabei sollen Anwohnerinnen und Anwohner bzw. die Bevölkerung von Oberasbach z.B. als Energiegenossenschaft frühzeitig in die Planungen einer solchen Anlage einbezogen werden.“ (aus unserem Wahlprogramm)
Die Kommunale Wärmeplanung soll ohne Verzögerung umgesetzt und – wo möglich – sollen Lösungen für eine dezentrale Wärmeproduktion gefunden werden. (aus unserem Wahlprogramm). Hier können je nach Bedingungen vor Ort verschiedene Nahwärmekonzepte in Frage kommen. Für besonders unterstützenswert halten wir das „kalte“ Nahwärmenetz.

 

Amphibienschutzaktion in Oberasbach-Rehdorf

Oberasbach, 23.2.2026

Es ist nicht mehr lange hin und Erdkröten sowie weitere Amphibien werden sich bei entsprechend warmer und feuchter Witterung auf den Weg zu ihren Laichplätzen machen. Wir rechnen je nach Witterung Anfang März, evtl. bereits Ende Februar mit dem Beginn der Krötenwanderung

Wir wollen dann unsere alljährliche Amphibienrettungsaktion in und um den Ortsteil Rehdorf starten.

Am Freitag, den 05.03.2026 um 19.00 Uhr besteht die Möglichkeit an einem kurzen Vortreffen zur diesjährigen Amphibienaktion teilzunehmen. Wir treffen uns am Feuerwehrhaus in Redorf. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.Wer keine Zeit hat, bekommt detaillierte Informationen per Mail. 

Wir bauen auch diesmal keinen Krötenzaun auf, da die weitaus meisten Amphibien auf dem Weg zu ihren Laichgewässern die Straße innerhalb der Ortschaft Rehdorf überqueren und ein Zaun dort nicht errichtet werden kann. Wir helfen den Amphibien, indem wir die Laufwege kontrollieren und ihnen ab Einbruch der Dunkelheit sicher über die Straße helfen. Wir brauchen Helferinnen und Helfer, die uns vor, hinter und in Rehdorf dabei unterstützen.

Die Rehdorfer Straße zwischen der Abzweigung nach Lind und Anwanden wird auch in diesem Jahr nicht gesperrt. Auf diesem Straßenabschnitt ist es für die Helfer ratsam erhöhte Vorsicht walten zu lassen. Wer mithelfen möchte, sollte möglichst mit dem Fahrrad zur Rettungsaktion kommen und eine Warnweste und Taschenlampe mitbringen sowie eventuell einen kleinen Eimer.

Falls ihr euch allgemein über Amphibien informieren wollt, empfehlen wir euch die Seite https://www.bund-naturschutz.de/tiere-in-bayern/amphibien

Wer bei der Amphibienrettungsaktion mitmachen möchte, meldet sich unter oberasbach@bund-naturschutz.de oder telefonisch bei Ulla Lippmann,  0911-6999366 oder Gudrun Reuß, 0911-695992

 

Kindergruppe für Kids von 6 und 7 Jahren - ein Platz ist wieder frei!

Derzeit ist wieder ein Platz in der Kindergruppe frei!

Christine freut sich über Anmeldungen unter: christine.garibasch@gmail.com.

Kräuterpädagogin Christine Garibasch betreut zusammen mit ihrem Mann Sigi Hauff seit November 2025 eine neue BUND Naturschutz Kindergruppe!

Das Angebot richtet sich an Kinder von 6 und 7 Jahren, die sich für die Natur interessieren. Die Gruppenstunden finden monatlich am ersten Dienstag von 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr statt.

Treffpunkt ist in Unterasbach, Waldstraße 14 a (wenn nicht anders kommuniziert). Geänderte Treffpunkte werden rechtzeitig bekannt gegeben, stellen aber die Ausnahme dar. Die nächste Gruppenstunde startet am 2. Februar 2026.

Weitere Termine: 02.02., 03.03., 07.04., 5.5., 2.6., (…)

Was wird geboten?

  • Spiel, Spaß, Spannung in der Natur
  • Bastelaktionen
  • Pflanzen schmecken
  • Mitbringsel mit Pflanzenmaterial herstellen, z.B. Lippenpflege
  • bei schlechtem Wetter im Kräuterstüberl in Unterasbach 

Weitere Infos und Anmeldung bei Christine Garibasch christine.garibasch@gmail.com 

Bitte bringt die Einverständniserklärung, die hier zum Download bereit steht mit, wenn ihr erstmals an der Gruppenstunde teilnehmt.

Es wird ein Materialgeld in Höhe von 5,-- € pro Kind und Kurstag erhoben (bitte passend mitbringen)

 

 

Arbeitstreffen

An jedem 2. Donnerstag im Monat um 19.00 Uhr. Der Ort wird hier rechtzeitig bekanntgegeben.

Donnerstag, 19. Februar 2026, 19.00 Uhr, Restaurant Viet Dream, Am Rathaus 5-7, Oberasbach 

Donnerstag, 12. März 2026, 19.00 Uhr, Restaurant Viet Dream, Am Rathaus 5-7, Oberasbach 

 

 

 

 

Vorstandschaft

1. Vorsitzende: Ulla Lippmann, Tel. 0911 / 6999366
2. Vorsitzende: Christine Garibasch, Tel. 0171-8647998

Schriftführerin: Gudrun Reuß, Tel. 0911 / 695992
Beisitzerin: Ines Hundhammer
Beisitzer: Georg Herrmann

Kontakt: oberasbach@bund-naturschutz.de

 

 

 

Oberasbach - die Stadt der Königskerzen

In Oberasbach wachsen, begünstigt durch den oft sandigen Boden bereits viele Königskerzen. Die Ortsgruppe möchte in Zusammenarbeit mit der Stadt Oberasbach erreichen, dass diese insektenfreundlichen, pfegeleichten und wunderschönen Pflanzen bei Bürgerinnen und Bürgern noch mehr in den Focus geraten.

Daher die große Bitte:

  1. Lassen Sie insektenfreundliche Königskerzen da wachsen, wo sie sich selbst ausgesät haben und geben Sie ihnen Zeit zur Vermehrung.
  2. Tragen Sie selbst zur Vermehrung bei, indem Sie die ausgefallenen Samen mitnehmen (kleine Menge genügt) und zum nächsten potentiellen Standort transportieren. Achtung die Pflanzen sind zweijährig (im ersten Jahr erscheint am Boden eine Blattrosette), da braucht es Geduld.
  3. Haben Sie Lust Samen zu sammeln und zu beschriften? Was nicht selbst verbraucht wird, kann bei Ulla Lippmann oder beim Milchhof Kleinlein in der BN-Box abgegeben werden. Danke!
  4. Informieren Sie sich und andere über die Attraktivität der Königskerze und weiterer Blühpflanzen für Insekten, z.B. im BN-Flyer „Der Wildgarten“.
  5. Kennen Sie auch die anderen bedeutenden Wildstauden, die bei uns gedeihen? Natternkopf, Flockenblume, Storchschnabel, Wegwarte, Johanniskraut, alle von sehr großem ökologischem Wert.

Weitere Infos zum Thema "Königskerzen" finden Sie im eigens zu diesem Thema neu gestalteten Flyer "Oberasbach - Stadt der Königskerzen". Gerne lesen, herunterladen und weiterempfehlen!!!

 

Wachsender Besucherdruck am Hainberg - BN und DBU fordern Rücksicht auf Bodenbrüter

Seit dem Frühjahr 2020 wächst der Besucherandrang im Naturschutzgebiet Hainberg. Im Zusammenhang mit den Beschränkungen im Rahmen der Coronapandemie zieht es die Menschen verstärkt in die Natur. Dies ist sehr verständlich. Allerdings beobachten wir mit Sorge, dass sich viele Besucher des sensiblen Naturschutzgebietes Hainberg nicht an die Betretungsregeln halten. Freilaufende Hunde und insbesondere unerlaubtes Betreten der geschützten Gebiete gefährden den Lebenraum der speziellen Tier- und Pflanzenwelt.

Die OG Oberasbach hat daher mit Schreiben vom 2.3.21 die DBU Naturerbe GmbH als zuständige Behörde um Unterstützung gebeten. Den Wortlaut des Schreibens finden Sie hier.

Die DBU hat nun am 4. Mai 2021 mit einer Pressemitteilung reagiert. Darin bestätigt sie noch einmal die herausragende Bedeutung der weitläufigen Magerrasen für den Bruterfolg der Heidelerche und anderer Vogelarten. Bei Störungen duch Menschen und ihre freilaufenden Hunde geben die sensiblen Vogelarten ihre Gelege auf, die Eier kühlen aus und die Brut ist erfolglos. Ulla Lippmann betont noch einmal die Befürchtung des BN, dass der Fortbestand der Heidelerche im Naturschutzgebiet Heinberg hierdurch massiv gefährdet ist.

Neben Ulla Lippmann kommt in der PM auch der zuständige Revierförster Jens-Eckhard Meyer vom Bundesforstbetrieb Reußenberg zu Wort. Die gesamte PM finden Sie hier.

Der BUND Naturschutz appelliert an alle Besucherinnen und Besucher des Naturschutzgebietes Hainberg, die in der Verordnung genannten Richtlinien zu beachten. Nur wenn sich alle daran halten, kann der berechtigte Wunsch nach Erholung in der freien Natur mit den Erfordernissen des Artenschutzes verbunden werden.

 

Helfer für die Biotoppflege gesucht!!!!

Seit vielen Jahren pflegen die Mitglieder der Ortsgruppe Oberasbach den naturbelassenen Obstgarten am Milbenweg. Es gibt dort wunderschöne alte Obstbäume, einen Bach, einen Weiher, Bienenstöcke und vieles mehr. Die Kindergruppe fühlt sich dort bei ihren zweiwöchigen Treffen sehr wohl!

Im Streuobstbiotop gibt es immer etwas zu tun. Zum Beispiel müssen die Obstbäume geschnitten, der Bach gereinigt und die Wiese gestriegelt und gemäht werden. Je nach Jahreszeit.

Wir würden uns sehr freuen, wenn sich naturinteressierte Mitglieder (oder solche, die es werden wollen) an der Pflege des wunderschönen Biotops beteiligen möchten. Ihr könnt nach einer Einweisung weitgehend selbständig in dieser wunderschönen Umgebung arbeiten (derzeit müssen dabei die wegen der Corona-Pandemie geltenden Beschränkungen eingehalten werden).

Wir freuen uns, wenn sich Interessent*innen bei uns melden.

Kontakt: Ulla Lippmann, Vorsitzende der BN-Ortsgruppe Oberasbach, Tel. 0911-6999366.