Aktionen der Kindergruppen

Was macht der Biber im Winter?

.. er baut sich ein Haus!

Der späte Wintereinbruch im März 2018 kam 13 „Bibern“ aus der OG Langenzenn gerade recht, um nochmals die Isoklamotten heraus zu holen – Schlitten fahren und Iglu bauen waren angesagt!
Der inzwischen recht nass gewordene Schnee war genau richtig, um (Schnee-)Bauklötze in Kisten fest zu stampfen, diese zu stapeln, zu verfugen – und fertig wurde das (Osterei-) Iglu!

Ein Inuit hätte sicher viel am Ergebnis auszusetzen gehabt… uns hat es aber Spaß gemacht!

Heckenmarmelade bei den Kindergruppen in Stein

Die Gruppen „Waldwichtel“ und „Stein-kundige Entdecker“ treffen sich einmal im Monat bei jedem Wetter an der BN-Wiese  vor dem Freilandaquarium zum Forschen, Entdecken und Spielen. Die Kinder erfahren hautnah die Natur und lernen viel über natürliche Zusammenhänge und soziales Miteinander. 

Im September 2017 hatten wir das Thema: Heckenmarmelade 

In zwei Gruppen ging es los zum Beeren sammeln. Hagebutten waren reichlich vorhanden, auch einige Brombeeren. Die Vogelbeeren der Eberesche mussten unbedingt dabei sein, denn sie geben ein besonderes Aroma. Einige Weißdornbeeren kamen noch dazu. Holunder war leider vertrocknet. 

Am Wiesenhäuschen wurden die Beeren vorsichtig gewaschen und von den Stielen gepflückt. Besonders aufwendig war das Aufschneiden und Entkernen der Hagebutten. Einige Kinder hatten die Geduld dazu.  

Die festen Beeren und Hagebutten wurden im Gaskocher weichgekocht und anschließend durch ein Sieb passiert. Dies forderte von den Kindern etwas Muskelkraft. Etliche nahmen die Herausforderung an und pressten eifrig! 

Inzwischen wurden Äpfel von Kernhaus und Schale befreit und zusammen mit ein paar kleingeschnittenen  Bananen zum Beerenbrei in den Topf gegeben. Nur noch Zucker dazu, gut umrühren und in wenigen Minuten war die Marmelade fertig. 

Jedes Kind bekam in seinem mitgebrachten Glas eine Kostprobe mit nach Hause. Die Reste ließen wir uns gleich mit Knäckebrot schmecken und waren erstaunt, welch aromatische Marmelade wir hergestellt hatten. 

Bei den "Bibern" sind die Bienen los

Langenzenn, Sommer 2014

"Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch 4 Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr..." (Albert Einstein)

Noch bis vor kurzem summte im Bienenwagen auf dem Gelände des Bund Naturschutz, Ortsgruppe Langenzenn, nur ein Bienenvolk. Bis zu fünf Bienenvölker haben in dem von der Kindergruppe "Biber" bunt bemalten Bauwagen Platz.

Am 17. Mai 2014 zogen nun ein komplettes Volk, sowie ein eingefangener Bienenschwarm aus Stinzendorf, in den Bauwagen mit ein. Zwei Mütter der Kindergruppe des Bund Naturschutz fungieren als "Bienenbeauftragte" und kümmern sich um das Wohl der Bienen. Dies ist dank der tatkräftigen Unterstützung eines ortsansässigen Imkers möglich, der den beiden mit Rat und Tat zur Seite steht. Da inzwischen beide Bienenköniginnen verstorben sind, konnten mit Hilfe zweier Mitglieder des Langenzenner Imkervereins Jungköniginnen in die bereits bestehenden Völker eingesetzt werden.

Die Bund-Naturschutz-Kinder dürfen in Zukunft Arbeiten wie Zufüttern, Kontrollieren der Bienenwaben, Bekämpfung von Varroa-Milbe und Krankheiten sowie das Schleudern frischen Honigs mitbegleiten und aktiv erleben. So lernen sie am lebenden Objekt, wo der Honig herkommt und wie aufwändig das Imkern ist. Auch dass man Bienen streicheln kann, ohne gestochen zu werden, erfahren sie, wenn sie eine männliche Biene (Drohne) in der Hand halten dürfen. Das Erlebnis, eigenen Honig zu schleudern und zu kosten, wird es dann voraussichtlich ab der nächsten Bienensaison geben. In einer der ersten Aktionen halfen die Kinder beim Einsammeln und Trocknen des Krautes Schafgarbe mit. Dies kommt in Verbindung mit trockenen Holzspänen im sogenannten "Smoker", der Imkerpfeife, zum Einsatz.

"Im Laufe des Bienenjahres haben wir festgestellt, dass man nicht nur einen Einblick in die komplexe Welt der Bienen erhält, sondern auch mit allen Sinnen den Lauf der Natur verfolgt" stellen Sabine Schinkel und Cathrin Kaminsky, die beiden Imkerinnen, fest. Wann blühen welche Pflanzen, die sogenannte "Tracht", die für unsere Bienen so wichtig zum Überleben sind? Reichen Blütenpollen und -nektar in der näheren Umgebung unserer Bienenvölker aus, um beide Völker zu versorgen? Die zunehmende "Vermaisung" der Langenzenner Landschaft aufgrund der nahe gelegenen Biogasanlage und das Spritzen von Pestiziden macht unseren Bienen doch schwer zu schaffen!

Kinder gegen Plastik

Langenzenn, März 2014: Die Kindergruppe Langenzenn hat sich mit Plastik auseinandergesetzt. Mehr.