Aktionen der Kindergruppen

Bei den "Bibern" sind die Bienen los

Langenzenn, Sommer 2014

"Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch 4 Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr..." (Albert Einstein)

Noch bis vor kurzem summte im Bienenwagen auf dem Gelände des Bund Naturschutz, Ortsgruppe Langenzenn, nur ein Bienenvolk. Bis zu fünf Bienenvölker haben in dem von der Kindergruppe "Biber" bunt bemalten Bauwagen Platz.

Am 17. Mai 2014 zogen nun ein komplettes Volk, sowie ein eingefangener Bienenschwarm aus Stinzendorf, in den Bauwagen mit ein. Zwei Mütter der Kindergruppe des Bund Naturschutz fungieren als "Bienenbeauftragte" und kümmern sich um das Wohl der Bienen. Dies ist dank der tatkräftigen Unterstützung eines ortsansässigen Imkers möglich, der den beiden mit Rat und Tat zur Seite steht. Da inzwischen beide Bienenköniginnen verstorben sind, konnten mit Hilfe zweier Mitglieder des Langenzenner Imkervereins Jungköniginnen in die bereits bestehenden Völker eingesetzt werden.

Die Bund-Naturschutz-Kinder dürfen in Zukunft Arbeiten wie Zufüttern, Kontrollieren der Bienenwaben, Bekämpfung von Varroa-Milbe und Krankheiten sowie das Schleudern frischen Honigs mitbegleiten und aktiv erleben. So lernen sie am lebenden Objekt, wo der Honig herkommt und wie aufwändig das Imkern ist. Auch dass man Bienen streicheln kann, ohne gestochen zu werden, erfahren sie, wenn sie eine männliche Biene (Drohne) in der Hand halten dürfen. Das Erlebnis, eigenen Honig zu schleudern und zu kosten, wird es dann voraussichtlich ab der nächsten Bienensaison geben. In einer der ersten Aktionen halfen die Kinder beim Einsammeln und Trocknen des Krautes Schafgarbe mit. Dies kommt in Verbindung mit trockenen Holzspänen im sogenannten "Smoker", der Imkerpfeife, zum Einsatz.

"Im Laufe des Bienenjahres haben wir festgestellt, dass man nicht nur einen Einblick in die komplexe Welt der Bienen erhält, sondern auch mit allen Sinnen den Lauf der Natur verfolgt" stellen Sabine Schinkel und Cathrin Kaminsky, die beiden Imkerinnen, fest. Wann blühen welche Pflanzen, die sogenannte "Tracht", die für unsere Bienen so wichtig zum Überleben sind? Reichen Blütenpollen und -nektar in der näheren Umgebung unserer Bienenvölker aus, um beide Völker zu versorgen? Die zunehmende "Vermaisung" der Langenzenner Landschaft aufgrund der nahe gelegenen Biogasanlage und das Spritzen von Pestiziden macht unseren Bienen doch schwer zu schaffen!

Kinder gegen Plastik

Langenzenn, März 2014: Die Kindergruppe Langenzenn hat sich mit Plastik auseinandergesetzt. Mehr.

Von Blaumeisen und Sternschnuppen

Zirndorf, Februar 2010:

Was haben Blaumeisen und Sternschnuppen miteinander zu tun? Klar doch die Sternschnuppenkinder bauen gemeinsam mit dem BN Nistkästen zusammen und hoffen seitdem, dass sich Blaumeisen, aber auch Kohlmeisen oder Kleiber darin einnisten und brüten.

Bei der gemeinsamen Montage der Kästen im Februar im Kindergarten Sternschnuppe erfuhren die Vorschulkinder einiges über Nistkästen und konnten auch ihre Erlebnisse mit Vögeln erzählen. Die Einzelteile der Nistkästen wurden von der 9. Klasse der Hauptschule Roßtal im Werkunterricht angefertigt. An dieser Stelle herzlichen Dank dafür. Nach der

Fertigstellung der tollen Nistkästen 

(siehe Bild) ging es ans Aufhängen derselben an geeigneten Bäumen. Zwei befinden sich seitdem auf dem Gelände des Kindergartens und zwei wurden in der Nähe des Spielplatzes „Achterplätzchen“ angebracht.

Natürlich ist das Thema damit nicht beendet, denn die Nistkästen müssen beobachtet und am Ende des Jahres sauber gehalten werden.

 

Wer Lust hat an der Aktion Nistkastenbau bzw. Beobachtung und Pflege mitzumachen und im Alter zwischen 8 und 88 Jahren ist melde sich bitte bei Angelika Schaa unter Tel. 0911 6003989.

Klimalauf, Langenzenn Mai 2010