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2. Fragenblock “Erneuerbare Energie”

Eine umfangreiche Reduktion des Energieverbrauchs, eine Beendigung der Nutzung von fossilen Energien (Kohle, Gas und Öl) und der Einsatz erneuerbarer Energien sind notwendig, um die gesetzlich vorgegebenen Klimaziele zu erreichen.

a) Setzen Sie sich dafür ein, dass auf Dachflächen der kommunalen Liegenschaften, der Wohnungsbaugesellschaft (WBG) und der Stadtwerke Langenzenn Photovoltaik-Anlagen installiert werden?

Hr. Kimberger, Grüne: Wir setzen uns dafür ein, dass alle geeigneten Dachflächen kommunaler Liegenschaften, der Wohnungsbaugesellschaft und der Stadtwerke systematisch geprüft und für Photovoltaik genutzt werden. Öffentliche Gebäude müssen beim Ausbau erneuerbarer Energien eine klare Vorbildfunktion übernehmen. Das sich PV problemlos mit Denkmalschutz und Altstadtkulisse verbinden lässt, sehen wir bereits an bestimmten Gebäuden in der Stadt. So kann vor Ort klimafreundlicher Strom erzeugt und ein Beitrag zur Erreichung der Klimaziele geleistet werden. Anlagen können dabei in Eigenregie oder unter Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern betrieben werden.

Hr. Habel, Initiative Zukunft Lgz: Das tue ich seit Jahren, es wurden sämtliche Dächer überprüft und alle, bei denen es Statik, Dachhautzustand etc. hergaben, mit PV belegt.

b) Das Konzept zur kommunalen Wärmeplanung für Langenzenn ist in Auftrag gegeben und soll Mitte des Jahres 2026 fertig gestellt sein. Unterstützt Ihre Partei/Wählergruppe grundsätzlich die Umsetzung des Konzeptes?

Hr. Kimberger, Grüne: Wir unterstützen die kommunale Wärmeplanung ausdrücklich und werden deren Umsetzung aktiv vorantreiben. Zunächst müssen wir aber auf die Ergebnisse des beauftragten Konzeptes warten und dann in einen konkreten Umsetzungsplan bringen. Unser Ziel ist es, die Energieversorgung langfristig klimafreundlich zu gestalten und erneuerbare Wärmequellen systematisch zu integrieren. Dabei legen wir besonderen Wert darauf, dass die Maßnahmen sozial verträglich sind und langfristig Einsparungen für die Bürgerinnen und Bürger ermöglichen. Sollten Neubaugebiete in unserem Stadtgebiet entstehen, stellt die kommunale Wärmeplanung eine entscheidende Planungsgrundlage dar.

Hr. Habel, Initiative Zukunft Lgz:  Ja

c) Sind Sie dafür, dass sich die Stadt Langenzenn Vorrangflächen für Windkraft, Bürgerwindräder und Speicheranlagen sichert, um damit die Wertschöpfung z.B. durch Pachteinnahmen oder Gewerbesteuer, in der Stadt zu halten?

Hr. Kimberger, Grüne: Im Windenergieflächenbedarfsgesetz ist verankert, dass 2 Prozent der Fläche Langenzenns für die Windenergie bis 2032 auszuweisen ist. Wir setzen uns dafür ein, dass sich die Stadt frühzeitig geeignete Vorrangflächen für Windkraft, Bürgerwindräder und Speicheranlagen sichert. Die Stadt und die Stadtwerke sollen hierbei künftig eine stärkere, aktive Rolle übernehmen und den Prozess selbst steuern. In einer neuen Strategie der Stadtwerke soll die eigene Rolle stärker herausgestellt werden. Bürgerbeteiligung ist uns besonders wichtig, um Transparenz und Akzeptanz zu gewährleisten. Ziel ist maximale Nutzung der Flächen bei gleichzeitiger Berücksichtigung von Umwelt- und Landschaftsschutz. So bleibt die Wertschöpfung in Langenzenn – bei Stadt und den Bürgerinnen und Bürgern – und die Energiewende wird aktiv vorangetrieben.

Hr. Habel, Initiative Zukunft Lgz: Ja, dies habe ich seit 2009 konsequent getan, Flächen in diesen Bereichen für die Stadt erworben, u.a. den Windpark Laubendorf damit politisch wegbar gemacht. Die Weichen sind dafür längst gestellt, die Früchte können in einigen Jahren z.B. dadurch geerntet werden, dass die große PV-Freiflächenanlage südlich des Weißen Steins entschädigungslos an die Stadt fällt und sicher noch viele Jahrzehnte betrieben und sehr einfach repowered werden kann.