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Erfolg: Ortsumgehung Stein mit dem Ziel Nürnberger Hafen ist nicht mehr "vordringlicher Bedarf"

Über den Wiesengrund und Ackerflächen würde die Straße mit Dämmen und Einschnitten mit 3 Spuren laufen und die Steiner Ortsteile Bertelsdorf und Deutenbach voneinander trennen und mit Lärm überziehen.
Der Klingengraben (Waldstück im Bild links) als Naherholungsgebiet wäre zerstört. Rechts vom Betrachter kommend, würde die Straße an den weiß blühenden Büschen vorbei gehen und dann nach einigen hundert Metern im Tunnel verschwinden.

Die Sinnhaftigkeit dieses Projektes, die B14 direkt zum Nürnberg-Hafen zu führen, war von vornherein sehr in Zweifel gezogen worden. Der Nutzen-Kosten-Faktor lag mit 3,0 am unteren Ende Scala - und das auch nur durch massive "Fehleinschätzungen" dessen, was diese Straße an Nachteilen brächte.

Das Projekt war äußerst fragwürdig begründet und wohl nur durch politischen Druck von Politikern aus dem Landkreis Fürth aufgenommen worden. Die massiven Einsprüche (auch) von Seiten des Bund Naturschutz und vor allem der Stadt Nürnberg haben nun dazu geführt, dass es im Kabinettsentwurf des Bundesverkehrswegeplans auf "weiterer Bedarf mit Planungsrecht" zurückgestuft wurde. Das bedeutet, dass in den kommenden 15 Jahren wohl kein Geld dafür bereit gestellt wird, dass aber bereits geplant werden darf. Der endgültige Beschluss erfolgt im Bundestag Ende 2016. Mit der Rückstufung ist das Projekt allerdings nicht vom Tisch! Wir müssen wachsam bleiben.

Eine Einschätzung aus der BN-Ortsgruppe Stein:

"Die sogenannte Ortsumgehung Stein ist erfreulicherweise aus den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans herausgenommen worden. Der angebliche Interessengegensatz zwischen Nürnberg und Stein (Nürnberg will kein zusätzliches Einfallstor, Stein erhofft sich dadurch eine seinen Kernort entlastende Verkehrsverlagerung) hat in Wirklichkeit nie bestanden. Eine Realisierung des Projekts würde ja nicht etwa eine Lösung der Verkehrsprobleme auf der Steiner Hauptstraße bringen. Das staatliche Bauamt hat für diesen Fall nämlich keine signifikante Entlastung für die lärmgeplagten Anwohner prognostiziert.

In der Mogelpackung wirklich enthalten ist dagegen eine dreispurige LKW-Transitstrecke zwischen Deutenbach und Bertelsdorf zum Nürnberger Hafen mit einem Monstertunnel durchs schützenswerte Rednitztal.

Diese neue Strecke würde noch mehr Verkehr von der A6 auf die B14 ziehen, Stein ein zweites Mal teilen und durch den großen Flächenverbrauch die Existenzgrundlage der dort ansässigen Landwirte bedrohen, von den Auswirkungen auf Natur und Umwelt ganz zu schweigen. Vielleicht kann man ja in Stein nun endlich mal in Ruhe die Hausaufgaben erledigen, nämlich den hausgemachten Quell- und Zielverkehr (über 50 Prozent des Verkehrsaufkommens!) analysieren und damit belastbare Grundlagen für ein vernünftiges Verkehrskonzept erhalten."

Landschaftsschutzgebiet in Deutenbach

Trotz eines aufwändig erstellten Flächennutzungsplanes stimmt die Stadt Stein auf Investor-Zuruf eiligst für ein Wohngebiet in einem ausgewiesenen Landschaftsschutzgebiet. Dabei sind andere Baugebiete bereits ausgewiesen und in Planung. Der Verdacht kommt auf, dass es um die Veräußerung eines Grundstückes mit Maximalgewinn geht...

Täglich verschwinden in Bayern 17 Hektar unter Beton und Asphalt. Absichtserklärungen im Regionalplan und beim Bündnis zum Flächensparen scheinen nur Lippenbekenntnisse.

Wir hoffen, dass die vom BN abgegebene, ausführliche Stellungnahme einige kritische KreisrätInnen zum Umdenken anregt! Ansprechpartner beim BN: Arno Pfeifenberger

...und bei Neuwerk

Auch bei Neuwerk im Steiner Rednitzgrund geht es um die (schleichende) Aufweichung eines Landschaftsschutzgebietes. Aus uns nicht nachvollziehbaren Gründen werden Eigentümern großzügige Baufällungen und Wohnraumerweiterungen gestattet sowie Regelungen der Trinkwasserschutzverordnung umgangen. Eine Pressemeldung dazu:

www.nordbayern.de/region/fuerth/hickhack-ums-steiner-neuwerk-1.6541719

Ortsgruppeninfos

Vorstandschaft

Vorstandsgremium

  • Ulrike Storch
  • Frieder Trötsch
  • Arno Pfeifenberger

Ansprechpartnerin: Ulrike Storch, Tel: 0911-685022, email: ulrike-storch@web.de
Beisitzerinnen: Gudrun Hör und Astrid Brache-Zotos

Arbeitstreffen

Treffen um 20 Uhr im Raum des Heimat- und Kulturvereins, Mühlstr.1, Eingang Bergstr.:

  • Do, 13.07.2017
  • Do, 14.09.2017
  • Do, 12.10.2017
  • Do, 11.05.2017
  • Do, 09.11.2017

Nistkastenkontrolle / Biotoppflege Klingenmoos: Jan/Feb

Ab Mai Sonntags bei trockenem Wetter i.d.R. Bücherflohmarkt am Wiesenhäuschen nähe Freilandterrarium.

Weitere Infos bitte den Schaukästen am Martin-Luther-Platz und am Wiesenhäuschen entnehmen.

Kindergruppentreffen

Die Gruppenstunden finden jeweils einmal im Monat am Mi bzw. Do statt von 16-18 Uhr.
Alter: 6-10 Jahre
Mittwoch: Stein-kundige Entdecker
Donnerstag: Waldwichtel
Treffpunkt: Schmetterlingswiese vor dem Freilandterrarium, Zugang über Heuweg oder Gerasmühler Str.

Leitung: Barbara Philipp, Dipl. Geographin und Umweltpädagogin, barbaraphilipp@gmx.de;
Kosten: pro Gruppenstunde 6€, Geschwisterkinder 3€

Ferienprogramm "Die Bibertour": 7.9.17, 17 - 20.30 Uhr; Anmeldung über das Jugendhaus Stein